Equal Pay Day

Lesezeichen zum Equal Pay Day am 18. März 2018

„Transparenz gewinnt.“

Unter diesem Motto stand der Equal Pay Day 2018. 21 Prozent beträgt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Das sind genau 21 Prozent zu viel. Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. Die Lohnlücke hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Die Zahlen wirken wie in Stein gemeißelt.
Was sind die Gründe für diese Unbeweglichkeit? Was sagt der Gender Pay Gap aus? Über unsere Gesellschaft, Rollenvorstellungen, Unternehmenskulturen. Wie kann Transparenz dabei helfen, damit Frauen zu mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung in Gesellschaft, Familie und Beruf gelangen?

Nach all den Kampagnen sind wir mehr denn je überzeugt, dass wir nur gemeinsam erfolgreich gegen die Lohnlücke vorgehen können. „Transparenz gewinnt.

Gemeinsam mit den Gleichstellungsstellen Mülheim, Essen und Oberhausen, den Stadtbibliotheken und den Volkshochschulen der Region und ausgewählten Buchhändlern aus der Region rief die NRW Regionalagentur MEO auch in diesem Jahr wieder zur Beteiligung am Equal Pay Day auf. In diesem Jahr wies unser Lesezeichen die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen aus.
So machen wir auf den geschlechterspezifischen Lohnunterschied nachhaltig aufmerksam.

Equal Pay Day 2015

„Das ist ja zum in die Luft gehen! Noch immer verdienen Frauen fast 22% weniger.“

Um zum Equal Pay Day 2015 ein gemeinsames Zeichen gegen die Lohnlücke zu setzen, haben wir auf dem Kennedyplatz in der Innenstadt rote Luftballons aufsteigen lassen.

Anschließend haben die Expertinnen ihre in 2014 begonnen Gespräche am „langen Tisch“ im Leo’s Casa am Kennedyplatz fortgesetzt.
Unser Thema:
Spiel mit offenen Karten – Was verdienen Frauen und Männer
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Wie kann überprüft werden, ob z. B. die Tätigkeit einer Erzieherin oder einer Altenpflegerin von gleichem Wert ist und deshalb gleich vergütet werden müsste wie die Tätigkeit eines Bauzeichners oder Kfz-Mechanikers? Das sind zentrale Fragen in der Debatte um mehr Transparenz in der Entgeltpraxis. Frau Dr. Jochmann-Döll hat ihren Instrumentenkasten vorgestellt und aufgedeckt, wie wir feststellen können, ob Tätigkeiten gleichwertig sind.

Das Ergebnis: Wir arbeiten weiter gemeinsam daran die Lohnungleichheit für Frauen offensiv in die Öffentlichkeit zu bringen, Wege zum Abbau vorzustellen und deren Umsetzung einzufordern.
Diese Veranstaltung fand in Kooperation mit dem NRW Regionalagentur MEO e.V., der Gleichstellungsstelle und dem SoVD Essen (Sozialverband Deutschland) statt.

Spiel mit offenen Karten! Was verdienen Frauen und Männer?

Dr. Andrea Jochmann-Döll, GEFA Forschung + Beratung, Essen

Vortrag zum Download: Spiel mit offenen Karten!

Mehr als 20 Prozent Entgeltunterschied in NRW.

Frauen werden für die gleiche Arbeit nach wie vor deutlich schlechter bezahlt als Männer. „Wir können uns eine solche Ungleichbezahlung nicht leisten”, erklärte Arbeitsminister Guntram Schneider im Vorfeld des „Equal-Pay-Days” am 20. März dieses Jahres.

Zum Video: Equal Pay Day 2015, NRW-Landesinitiative "Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb" www.landderfairenarbeit.nrw.de

Bilder von der Veranstaltung am 20. März 2015

  • Equal Pay Day – Aktion in Essen am 20.3.2015
  • Martina Brandt und Emmi Markgraf – Competentia Essen
  • Ulrike Joschko, Regionalagentur MEO
  • Das Essener Bündnis zum Equal Pay Day
  • "Das ist ja zum in die Luft gehen! Noch immer verdienen Frauen fast 22% weniger."
  • Ein gemeinsames Zeichen gegen die Lohnlücke, rote Luftballons steigen vom Kennedyplatz auf.
  • Vortrag von Dr. Andrea Jochmann-Döll
  • Waltraud Schöne, UFH, Irmhild Nieber, Vorstand kfd Diözesanverband, Anita Sweekhorst, SoVD
  • Anja Löhrmann, Personalrat, Bettina Meermann u. Christiane Volkmer, Gleichstellungsstelle/Stadt Essen
  • Martina Peil, ver.di, Kristin Dowe, Journalistin
  • Dr. Andrea Jochmann-Döll zum Thema "gleiche und gleichwertige Arbeit"
  • Die Expertinnen aus dem Essener Bündnis zum EPD

Fotos: Gudrun Brandenbusch

Die Expertinnen und ihre Statements zum Equal Pay Day 2015
Mouna Gharbi, Vorsitzende, Deutsch-Tunesischer Verein für Familie und Kultur e.V. Statement lesen
Elke Ihln-Budde, Jugendhilfe Essen gGmbH Statement lesen
Ulrike Joschko, Leitung, Regionalagentur MEO Mülheim a. d. Ruhr | Essen | Oberhausen Statement lesen
Gerda Kaßner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Essen Statement lesen
Emmi Markgraf, Die Spinnen, Essener Fachstelle Frauen und Beruf Statement lesen
Barbara Molitor, Referatsleitung, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW Statement lesen
Christiane Moos, Vorsitzende der Frauen Union Essen Statement lesen
Angelika Otto, EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Statement lesen
Waltraud Schöne, 1.Vorsitzende, Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk Essen e.V. Statement lesen
Ursula Schweitzer, Projektleiterin download/equalpayday, BPW-Germany Club Essen e.V. Statement lesen
Prof. Dr. Anja Seng, Rektoratsbeauftragte für Diversity Management der Fachhochschule für Ökonomie und Management Essen Statement lesen
Anita Sweekhorst, Frauensprecherin, SoVD Kreisvorstand Essen Statement lesen

Equal Pay Day 2014

Lass Dich nicht abspeisen!

Gespräche am „langen Tisch“ in der Öffentlichkeit am 21. März 2014 vor dem Rathaus Essen.

Eine Aktion zum „Equal Pay Day“, dem internationalen Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern. Unter dem Motto „...und raus bist Du?“ nahm der Equal Pay Day 2014 Teilzeit und Minijobs beim Wiedereinstieg nach Erwerbspausen in den Fokus.

18 Expertinnen trafen sich nicht hinter verschlossenen Türen, sondern am „langen Tisch“ in der Öffentlichkeit und redeten miteinander. Sie stellten ihre Einschätzung und Meinung vor und suchten gemeinsam nach Erklärungen und Lösungsansätzen. Die Ergebnisse des Gespräches werden hier veröffentlicht.

Diese Veranstaltung fand in Kooperation mit dem NRW Regionalagentur MEO e.V., der Gleichstellungsstelle und dem SoVD Essen (Sozialverband Deutschland) statt.

Bilder von der Veranstaltung am 21. März 2014

  • 18 Expertinnen am langen Tisch
  • Lass Dich nicht abspeisen – Equal Pay Day 2014
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das ist keine Frage
  • Langfristige Teilzeit = geringe Aufstiegschancen
  • Frauen sind nach wie vor auf Führungsebenen unterrepräsentiert
  • Wir brauchen eine Neubewertung der Berufe für Männer und Frauen
  • Gesellschaftliche Veränderungen brauchen einen gesetzlichen Rahmen
  • Wir brauchen neue Vorbilder
  • NRW – das Land der fairen Arbeit
  • Viel erreicht, aber noch lange nicht fertig!

Ein gelungener Einstieg in eine weitere Zusammenarbeit!

Fotos: Gudrun Brandenbusch

Die Expertinnen und ihre Statements zum Equal Pay Day 2014

Allgemeines Statement Statement lesen

Die Statements der Expertinnen
Anastacia Böhm, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, JobCenter Essen Statement lesen
Karla Brennecke-Roos, Ratsfrau, Vors. Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit Statement lesen
Elke Ihln-Budde, Jugendhilfe Essen gGmbH Statement lesen
Mouna Gharbi, Vorsitzende, Deutsch-Tunesischer Verein für Familie und Kultur e.V. Statement lesen
Mandy Hindenburg, 1.Vorsitzende, BPW-Germany Club Essen e.V. Statement lesen
Ulrike Joschko, Leitung, Regionalagentur MEO Mülheim a. d. Ruhr | Essen | Oberhausen Statement lesen
Gerda Kaßner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Essen Statement lesen
Anja Löhrmann, Personalrätin der Stadtverwaltung Essen Statement lesen
Emmi Markgraf, Die Spinnen, Essener Fachstelle Frauen und Beruf Statement lesen
Ursula Möllenberg, Vorsitzende Bezirksfrauenrat, ver.di Statement lesen
Barbara Molitor, Referatsleitung, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW Statement lesen
Irmhild Nieber, Vorstand kfd-Gemeinschaft Hausfrauen, Essen Statement lesen
Angelika Otto, EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Statement lesen
Martina Peil, Gewerkschaftssekretärin ver.di, Fachbereich Gemeinden Statement lesen
Waltraud Schöne, 1.Vorsitzende, Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk Essen e.V. Statement lesen
Ursula Schweitzer, Projektleiterin download/equalpayday, BPW-Germany Club Essen e.V. Statement lesen
Anita Sweekhorst, Frauensprecherin, SoVD Kreisvorstand Essen Statement lesen
Birgit Unger, Geschäftsführende Gesellschafterin, RevierA GmbH Statement lesenv