Wir über uns - das Essener Frauenbündnis
Eine kurze Geschichte in Jahresdaten
Teil 5: ab 2014

2014

Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2014

"Fiesta des Mujeres Internacional - Weltfrauenfest"

Samstag, 8. März, ab 12 Uhr
auf dem Willy-Brandt-Platz

„Frauen an der Macht“ – Themenbusrundfahrt
Samstag, 8. März 1014, 14-17 Uhr

auf dem Willy-Brandt-Platz

Trautes Heim – Glück allein
Sonntag, den 9. März 2014
Filmnachmittag anlässlich des Weltfrauentages 2014
am Dienstag, 11. März 2014 ab

Einlass: 17:00 Uhr, Film: 18:30 Uhr
im Lore-Agnes-Haus, Lützowstraße 32, 45141 Essen

"Mutige Prinzessin Glücklos"
Zauberstück nach einem alten sizilianischen Märchen

Für Kinder ab 7 Jahren und ihre Mütter, Großmütter, Tanten
13. März von 17:30 - 18:30 Uhr
Zentralbibliothek Essen, Hollestraße 3
eine Veranstaltung in Kooperation von Gleichstellungsstelle und Stadtbibliothek E

Lilith und die Spuren der Zeit
Theaterveranstaltung
am Samstag, 15. März 2014 um 17.00 Uhr und 19.00 Uhr

Eine Reise in lang vergessene Epochen. Die Reise geht zu den Frauen, ob arm oder reich. Dort die mutige Eigensinnige, hier die unbequeme Wissbegierige, daneben die umsorgende I-sollte ....Sie tanzen, hinterfragen, putzen und bluten jeden Monat.
Die Inszenierung "Lilith und die Spuren der Zeit" erzählt mit dem Material Papier und den Elementen Licht und Schatten, von der Geschichte der Frauen.
Die Theaterinszenierung ist eine Produktion von Dinge die Theater machen.

2015

Internationaler Frauentag am 8.März 2015

Veranstaltung am 6. Märzin den Räumen der Gleichstellungsstelle Essen
zum Thema "Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt in Essener Notfallambulanzen".
Ein Projekt des Runden Tisches Häusliche Gewalt Essen.

Informationen hier zum Download: Einladungskarte

Frauen an die Spitze – Empfang am 8.3.2016 im Rathaus

Was ist wichtig für den Erfolg im (Berufs-) Leben? Die eigene Qualifikation und Kontakte.

Statistiken belegen es: Netzwerke sind für die (Karriere-) Entwicklung mindestens ebenso wichtig wie Leistung und Fleiß.

Die Gleichstellungsstelle hatte zum Netzwerken eingeladen und 190 Frauen quer durch unsere Stadtgesellschaft sind gekommen. Frauen aus Vereinen, Verbänden, den städtischen Gesellschaften, der Wirtschaft, dem Handwerk, Sparkasse und Banken, Personalvertreterinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen, die Kolleginnen aus der Verwaltung und viele andere haben die Gelegenheit zu einem regen Austausch genutzt.

In seiner Begrüßung hat der Oberbürgermeister eine neue „Tradition“begründet. Wir wollen nun jedes Jahr einen Empfang zum Internationalen Frauentag in der 22. Etage durchführen.

Zum Programm gehörten
  • Eine Videobotschaft der Präsidentin der IHK zu Essen, Jutta Kruft-Lohrengel
  • Der Trailer des Films „Suffragette“ zum Kampf um das Wahlrecht für Frauen
  • Die Präsentation der Fotografin Claudia Anders ihrer Kampagne „Wir haben eine Stimme“

Die Gleichstellungsbeauftragte Gerda Kaßner hat in ihrer Rede die Frage aufgeworfen, ob ein internationaler Frauentag heute noch zeitgemäß ist. Sie machte deutlich, was Frauen in der Vergangenheit bewirkt und erkämpft haben, wie wir heute davon profitieren und das es sicher noch viel zu tun gibt.
Frau Prof. Dr. Anja Seng (Rektoratsbeauftrage für Diversity Management der FOM Hochschule Essen) und Frau Christiane Moos (Unternehmerinnenverband Schöne Aussichten Ruhrgebiet) haben sich insbesondere dem Frauen in Führungspositionen gewidmet. Alle Beiträge sind sehr interessiert aufgenommen worden und waren die Grundlage für engagierte Diskussionen untereinander.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Pia Maria und Winni Slüters.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und die Gelegenheit andere „Essener Spitzenfrauen“ kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen wurde rege genutzt.

Teilnehmerinnen beim Empfang

2017

Alles außer gewöhnlich

Internationaler Frauentag 2017 am 8. März

Anlässlich des 106. internationalen Frauentages am 08.03.2017 zeigte die Gleichstellungsstelle der Stadt Essen in Kooperation mit dem Essener Filmkunsttheater den Film „Joy – alles außer gewöhnlich“ im Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Straße 2.

Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Joy Mangano. Schon als kleines Mädchen hat die erfindungsreiche, phantasiebegabte Joy große Pläne für ihre Zukunft. Sie träumt davon Dinge zu erfinden, die die Welt verändern. Jedoch führen Schicksalsschläge in ihrem Leben dazu, dass ihre Situation trost- und aussichtslos erscheint.
Aber Joy gibt nicht auf, hat eine geniale Idee und macht sich entschlossen auf den Weg sie zu verwirklichen und zu vermarkten. Hierbei muss sie sich gegen Verrat und Vertrauensmissbrauch sowie entmutigende Neider behaupten. Sie wird zu einer der erfolgreichsten Geschäftsfrauen der USA.

Mit einem Grußwort unterstrich Oberbürgermeister Thomas Kufen, dass Gleichberechtigung in einer toleranten und erfolgreichen Gesellschaft selbstverständlich werden muss.

Dass dieser Tag nach so vielen Jahren durchaus immer noch seine Berechtigung hat und was die heutigen Herausforderungen sind, darüber sprach die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Essen Brigitte Liesner.

Musikalische Begleitung: Hanna Bielinski, Saxophon

Team der Gleichstellungsstelle Essen mit OB Thomas Kufen Brigitte Liesner beim Frauentag 2017 in Essen.jpg Frauengruppe beim Empfang im Filmstudio Glückauf Frauengruppe mit Symbol-Brezeln im Filmstudio

Empfang zum Internationalen Frauentag am 08. März 2018 im Rathaus

Anlässlich des Internationalen Frauentags begrüßte Oberbürgermeister Thomas Kufen die von der Gleichstellungsstelle geladenen Gäste in der 22. Etage des Rathauses.

Das diesjährige Motto „100 Jahre Frauenwahlrecht-Geschichte wird gemacht…“ erinnerte an das vor 100 Jahren erstrittene aktive und passive Wahlrecht für Frauen in Deutschland.

Als Vertreterin der Gleichstellungsstelle begrüßte Christiane Volkmer die Gäste und führte durch die Veranstaltung.

Was wurde den Gästen an diesem Abend geboten?

Vortrag

Der Vortrag der freiberuflichen Historikerinnen Susanne Abeck und Dr. Uta C. Schmidt „Eines sage ich Euch: Es ist Zeit!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht“ erklärte den historischen Zusammenhang und veranschaulichte lebendig welche Anstrengungen hier in Essen notwendig waren das Wahlrecht für Frauen durchzusetzen.

Die politischen Aktivitäten der Essenerinnen Dore Jacobs, Wilhelmina Deuper und Frida Levy und der frauenpolitischen Netzwerke im Ruhrgebiet wurden vorgestellt.

Frau Abeck und Dr. Uta C: Schmidt forschen zurzeit im Auftrag des Forums Geschichtskultur über das Frauenwahlrecht im Ruhrgebiet. Sie betreiben das Geschichtsportal www.frauenruhrgeschichte.de,das interessante Einblicke in die Frauengeschichte der Region bietet.

Dialogische Zeitreise

Die Schauspielerinnen Veronika Maruhn und Sabine Paas nahmen die Gäste mit auf eine Zeitreise. Ausgehend vom Jahr 1918, in dem mutige Frauen das Frauenwahlrecht in Deutschland erstritten, wurden weitere Meilensteine der Emanzipation passiert.
Wir besuchten das Jahr 1950 und begegneten den vier Müttern des Grundgesetzes Friederike Nadig, Dr. Elisabeth Selbert , Dr. Helene Weber und Helene Wessels, denen zu verdanken ist, dass die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Grundgesetzt verfassungsrechtlich verankert ist.
Simone de Beauvoir und die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer gaben sich ebenfalls die Ehre. Eine Horde ReporterInnen bestürmten sie mit Fragen zu großen Themen der Emanzipation. Hier wurde der Zeitgeist der Frauenbewegung der 70 er Jahre wieder lebendig.
Der Erzählbogen endete mit einem Kurzfilmbeitrag, indem Frauen, Mädchen und Männer in Essen zu der Frage „100 Jahre Frauenwahlrecht. Haben die Frauen alles erreicht oder was ist noch zu tun?“ interviewt wurden.

Unterstützt wurden die beiden Profi-Schauspielerinnen vom Team der Gleichstellungsstelle und einigen Frauenbeauftragten, die mit viel Energie und Spielfreude Geschichte zum Leben erweckten.
Die unterhaltsame, kurzweilige Zeitreise in historischen Kostümen sorgte an vielen Stellen für Beipflichtung, Erheiterung und endete unter großem Applaus der Gäste.

Netzwerken

Für einen schönen Ausklang dieses gelungenen Abends sorgten angeregte Gespräche, ein kleiner Imbiss und die Musik von Pia Maria Girkes und Winni Slütters, abgerundet durch einen fantastischen Ausblick auf die nächtliche Skyline der Stadt.

Video des Kurzfilmbeitrags

„100 Jahre Frauenwahlrecht. Haben die Frauen alles erreicht oder was ist noch zu tun?“ (3′14″)

Bilder von der Veranstaltung

  • Frauen mit Plakaten und in Kostümen beim Empfang der Gleichstellungsstelle und des Oberbürgermeisters Kufen im Rathaus
  • Frauen im Rathaus in fröhlicher Stimmung an Bistrotischen
  • Dr. Uta C. Schmidt beim Vortrag
  • Sabine Abeck zuhörend auf der Veranstaltung
  • Frauen hören bei den Vorträgen zu
  • Schauspielerinnen mit Plakaten zwischen den Gäste
  • In schwarzweiss umgesetztes Bild des gespielten Demonstrationszuges durch das Publikum
  • Gespielte historische Szene mit schreienden Frauen
  • Gespielte historische Szene der ReporterInnenhorden mit Notizblöcken, Kameras und Mikrofonen
  • Zufrieden lauschende Frauen im gemütlich beleuchteten Rathaussaal

Fotos: Bild 1 Peter Prengel, Pressestelle / Bilder 2-10 © Claudia Anders, Fotografin