Aktuelles

Sturado.de – eine Infoplattform für Studierende

Studentinnen und Absolventinnen des Studienganges Erziehungswissenschaft der Universität Jena haben auf der Informationsplattform Sturado.de, im Rahmen eines gemeinsamen Projektes, einen Ratgeber zum Thema Finanzierung von Ausbildung und Studium mit Kind geschaffen.

Informationen zu den unterschiedlichen Möglichkeiten der Studienfinanzierung, Ausbildungsfinanzierung für Eltern, Mütter, Studierende mit Kind sind unter: sturado.de/ratgeber-studium-mit-kind-finanzen/ bereitgestellt.

"No-Stalk" – App

Stalking ist seit 2007 ein Straftatbestand. Um juristisch dagegen vorgehen zu können, bedarf es aber einer lückenlosen Dokumentation der Stalkingvorfälle.
Die Stiftung des Weißen Rings hat nun eine App entwickelt, die Betroffene dabei unterstützt, Stalkinghandlungen durch Video-, Foto- und Sprachaufnahmen auf dem Smartphone, einfach, schnell und sicher zu dokumentieren.

Die „No-Stalk“ – App ist programmiert für Android und IOS Betriebssysteme und zum Download verfügbar im App-Store.
Neben dem Dokumentationsmodul verfügt die App über einen Hilfe-Button, mit dem entweder ein hinterlegter Kontakt per SMS informiert, ein Polizeinotruf abgesetzt oder Kontakt zur Helpline des Weißen Rings hergestellt werden kann. Mithilfe eines Alarm-Buttons kann in Notfallsituationen durch einen schrillen Ton auf sich aufmerksam gemacht werden.

Die mit der App gesammelten Dateien werden auf dem Smartphone verschlüsselt und in einem externen Rechenzentrum in Deutschland gespeichert, sodass sie sicher vor dem Zugriff Dritter sind.

Die App kann Betroffenen dabei helfen, aktiv und selbstbestimmt gegen Stalking vorzugehen und so das Gefühl ihrer eigenen Handlungsfähigkeit stärken.

Wir haben die Wahl. Frauen 1919-2019

Eine Ausstellung der Gleichstellungsstelle Essen anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht

100 Jahre Frauenwahlrecht – Was hat sich getan?

„Bis 1908 durften Frauen keiner Partei beitreten, kein Abitur machen und nicht studieren. Und bis 1918 besaßen sie kein Wahlrecht. Die Mehrheit der Menschen war davon überzeugt, dass die politischen und öffentlichen Belange in den Händen der Männer gut aufgehoben waren.“

So beginnt die Ausstellung „WIR HABEN DIE WAHL. Frauen 1919 – 2019“, die anlässlich des Internationalen Frauentages am 08.03.2019 durch Oberbürgermeister Thomas Kufen und Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Liesner eröffnet wurde. In Anbetracht dessen sind die Frauen also schon ein gutes Stück weiter gekommen.

Rosige Zeiten könnte man meinen, wenn man sich den Zeitstrahl anguckt, der auf zwei der acht Roll-Ups der von der Historikerin Susanne Abeck konzipierten und umgesetzten Ausstellung zu sehen ist. Aber es gibt auch immer noch viel zu tun. Der Pioniergeist von Frauen wie der Aktivisten Minna Deuper, die als radikal galt, weil sie das Frauenwahlrecht forderte, wird auch heute noch gebraucht. Da sind sich die elf Frauen, die für die Gegenwart porträtiert wurden, einig. Handlungsbedarf sehen sie beispielsweise im Hinblick auf die Vernetzung von Frauen und sie plädieren für die Überwindung veralteter Rollenbilder als einen wichtigen Schritt zum Thema Gleichberechtigung. So unterschiedlich die Frauen damals wie heute sind, sie eint eines: Der Mut und der Wille, sich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einzusetzen.

Wer sich die Ausstellung gerne analog anschauen möchte, kann dies ab dem 27.03. in der Volkshochschule Essen oder ab Mai im Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv tun. Sie beinhaltet nicht nur einen Blick zurück, auf die acht ersten Essener Ratsfrauen und die Entstehung des Frauenwahlrechts, sondern thematisiert auch den Stand der Gleichstellung heute.

Hier geht es zur Online-Version: Ausstellung Frauenwahlrecht  (PDF 2 MB)

News und Infos aus La Gazette im April 2019

Informations- und Nachrichtendienst der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros / Gleichstellungsstellen NRW
LAGazette 03/2019

Themen u.a.

Frauen- und Mädchenpolitik

  • „Ob Wahlentscheidungen durch das Geschlecht der Kandidat*innen beeinflusst werden?“
  • Es mehren sich Zweifel, ob eine Pariitégesetzgebung grundgesetzvertäglich wäre
  • „Ziel Parität“ – SPD unterstützt fraktionsübergreifende Wahlrechtsreform-Initiative
  • „Parität ist Selbstverständlichkeit“ – DGB unterstützt Anläufe zu Paritätsgesetzen
  • „Die Änderungen am § 219a StGB dürfen nicht die finale Lösung bleiben“
  • BPK: „Die männliche Sprachform soll auch weiterhin für alle Geschlechter gelten“
  • „Digitalisierung bringt Frauen keine Gleichstellung bei Löhnen – im Gegenteil“
  • Die neue EU-Richtlinie zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • HPV-Impfung: Nutzen und Schaden bleiben umstritten
  • Prominente machen beim Gender-Bashing mit
  • „Bei Einführung des Frauentags als Feiertag wurde gegen die Bevölkerung entschieden“
  • Insgesamt leben rund 42,1 Millionen Frauen in Deutschland - ca.50,6% der Bevölkerung
  • „Das Steuerrecht benachteiligt Frauen, währen Männer von ihm profitieren“
  • Studie zu den psychischen folgen von Abtreibungen mit Kosten-Rekord
  • Frauenministerin will quotenpflichtigen Unternehmen mit Sanktionen Beine machen
  • Katholische Frauenverbände fordern eine frauengerecht zu erneuernde Kirche
  • Große Gehaltsunterschiede – bis zu 34% weniger für Hochschulabsolventinnen
  • Bund fördert Durchsetzung und Stärkung des Diskriminierungsschutzes
  • „Mehr Frauen wünschen stärkere Beteiligung an der Erwerbsarbeit der Familie“
  • „Immer mehr Frauen in Deutschland leben von der eigenen Erwerbstätigkeit“
  • Frauenanteil in der Floristik 93 Prozent, in der Körperpflege 87 Prozent
  • Manifest gegen Mutterschaft

Gewalt gegen Frauen und Mädchen

  • „Es gibt einen Stillstand bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen“
  • Gewalt gegen Frauen und Mädchen
  • Neue Adressdatenbank des bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“

Tipps & Termine

  • Katrin Wilkens: Mutter schafft! Es ist nicht das Kind, das nervt, es ist der Job, der fehlt

Internationaler Frauentag 2019
Ausstellungseröffnung „WIR HABEN DIE WAHL. Frauen 1919 – 2019“ vom 08.03.2019

Ein Rückblick…

Am Internationalen Frauentag 08. März 2019 eröffneten Oberbürgermeister Thomas Kufen und die Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Liesner die Ausstellung „WIR HABEN DIE WAHL. Frauen 1919 – 2019“ im Rathaus. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wurden in der Ausstellung die ersten acht Ratsfrauen der Stadt Essen vorgestellt, sowie elf Frauen, der Gegenwart, die das heutige Stadtleben entscheidend prägen. „Stellvertretend für viele Frauen, die in Essen für die Gleichberechtigung aktiv sind“, so die Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Liesner.
Unter den rund 150 Gästen waren Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, sowie Frauen und Männer der Stadtgesellschaft und die Präsidentinnen der Frauenserviceclubs.

Oberbürgermeister Thomas Kufen, der die Ausstellung zu den ersten Ratsfrauen anregt hatte, begrüßte gegen 16 Uhr die Gäste im Foyer des Rathauses. In seiner Rede ehrte der die Pionierinnen vom 21.03.1999, der Tag, an dem erstmals Frauen in den Essener Rat einzogen und damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung vollzogen. Er betonte die Bedeutsamkeit der Gleichstellung von Frauen und Männern als gesellschaftspolitische Aufgabe. Insbesondere auch junge Menschen sind aufgefordert, sich für eine geschlechtergerechte Zukunft einzusetzen.

Die Ausstellung biete eine Möglichkeit die Thematik aus der Historie nachzuvollziehen und sich damit auseinanderzusetzen.
Auch die Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Liesner warf einem Blick zurück in die Geschichte und den gesellschaftlichen Zeitgeist, der die damaligen Umstände entschieden beeinflusste. Mit Durchsetzungskraft und Hartnäckigkeit sei es den Frauen gelungen, das Wahlrecht zu erlangen und aktiv zum Stadtgeschehen beizutragen. Bei ihrem Blick auf die gegenwärtige Agenda zeige sich der Bedarf für einen aktiven Einsatz vor allem im Hinblick auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen. Weitere wichtige Themen seien unter anderem der Schutz vor Gewalt, selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt, Verbesserungen im Bereich der Aufteilung von Sorgearbeit sowie die Öffnung als traditionell geltender Berufe.
Geehrt und mit viel Applaus bedacht wurden die Historikerin Susanne Abeck, die die Ausstellung konzipierte und umsetzte, sowie die elf porträtierten Frauen.

Im Anschluss an die Redebeiträge schaltete Dr. Uta C. Schmidt, vom Netzwerk Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V ,die um den Beitrag „100 Jahre Frauenwahlrecht“ erweiterte Webseite „frauen/ruhr/geschichte“ live frei. Die Forschungs- und Bildungsplattform bündelt die Geschichte weiblicher Arbeit und weiblichen Lebens im Ruhrgebiet.
Hier geht’s zur Website der frauen/ruhr/geschichte:
frauenruhrgeschichte.de

Dem Spiel zwischen Historie und Gegenwart treu bleibend, gab es außerdem die Vorführung des Musikvideos der Kampagne #sayyestoyourself, die zeigt, wie Frauen das Thema Gleichberechtigung heute angehen.
Lena Graeser, von der psychologischen Beratungsstelle für Frauen Distel e.V., erläuterte die Entstehungsgeschichte des Projekts. Es entstand im Rahmen des Präventionskreises sexualisierte Gewalt gegen Frauen vom Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW e.V. Das Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für die sexuelle Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen auf empowernde Weise zu fördern.
Hier geht’s zur Kampagnenseite
rauenberatungsstellen-nrw.de

Video zur Kampagne #sayyestoyourself

Ein Kuchen, fast so groß wie eines der Roll-Ups, bildete den kulinarischen Höhepunkt des Nachmittags. Auch die Ausstellung war damit offiziell eröffnet und wurde angeregt diskutiert und begutachtet. Für ein rundum gelungenes Programm und gute Stimmung sorgten außerdem das Jazz-Trio „Blue Moon“ sowie ein Green Screen, bei dem sich die Gäste in historischer Kulisse fotografieren lassen konnten.

Momentan ist die Ausstellung in der Volkshochschule Essen zu sehen, ab Mai im Haus der Geschichte.

Es ist möglich, die Ausstellung kostenlos auszuleihen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei der Christiane Volkmer unter 88- 88952.

Wir danken den Anwesenden für Ihr Interesse, den Auszubildenden für ihre Unterstützung, sowie allen Beteiligten für Ihr Engagement!

Bilder von der Veranstaltung

  • Im Vordergrund das Plakat der Ausstellung mit Text „Wir haben die Wahl. Frauen 1919-2019“, sowie Albertine Badenberg, eine der Pionierinnen von 1919, im Hintergrund Gäste
  • Oberbürgermeister Thomas Kufen am Rednerpult
  • Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Liesner am Rednerpult, Oberbürgermeister Thomas Kufen
  • Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Liesner überreicht Susanne Abeck, die die Ausstellung konzipiert und umgesetzt hat einen Blumenstrauß
  • Danksagung an die elf Frauen, die sich porträtieren ließen. Marianne Menze, Julia Jankovic, Hiltrud Schmutzler-Jäger, Johanna Ziemes, Dagmar Rode, Petra Hermann, Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Liesner, Historikerin Susanne Abeck, Corinna Gerleve, Grafiker Thomas Raffelt, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Gabriele Giesecke, Hayriye Gedikoğlu, Christiane Moos, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Christiane Volkmer (v.l.n.r.) (Leider verhindert: Jutta Kruft-Lohrengel)
  • Oberbürgermeister Thomas Kufen am Rednerpult vor zuhörenden Gästen
  • Lena Graeser im Kampagnen T-Shirt #sayyestoyourself
  • Gäste, die die Roll-Ups der Ausstellung anschauen
  • Marianne Menze eine der porträtierten Frauen, im Gespräch mit einer Besucherin
  • Das Jazz-Trio „Blue Moon“, Folkwang Musikschule der Stadt Essen : Katharina Blanke an der Harfe, Theresa Behrendt am Altsaxofon, Katja Chudzinski am Kontrabass

Fotos:
Bilder 1, 5, 6, 9 Moritz Leick, Stadt Essen
Bilder 2, 3, 4, 7, 8, 10 © Claudia Anders, Fotografin
Bild 11 © Jazz Trio „Blue Moon“

Klug.Mutig.Unbeirrt. Der neue Film der BAG kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen ist fertig!

Die Entwicklung des Rechts der Frauen zu wählen und gewählt zu werden ist nur ein Beispiel für den langen Weg, den die Gleichberechtigung schon bestritten hat und der auch heute noch nicht abgeschlossen ist. Der Film der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen produzierte zu diesem Thema den Film „Klug.Mutig.Unbeirrt“. Gewürzt mit einer guten Prise Humor, ohne dabei den Kern aus den Augen zu verlieren, thematisiert dieser den Kampf der Frauen um das Wahlrecht, Tricks der Männer mit den Listenplätzen und die Forderung nach Gleichberechtigung.
Aber es bleibt nicht bei einem Blick in die Vergangenheit, sondern es wird auch kritisch hinterfragt: Wie kommt es, dass die Zahlen heute immer noch nicht bei 50:50 stehen? Es braucht neben besseren Rahmenbedingungen und einer Anpassung der politischen Kultur, vor allem den Willen zur Veränderung. Es ist an der Zeit.

Klug.Mutig.Unbeirrt.

Anne-Klein-Frauenpreis Vergabe 2019

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis ehrt die Heinrich-Böll-Stiftung Frauen, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten.
Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert und wird seit 2012 vergeben. Die Ausgezeichneten kommen aus dem In- und Ausland.

Mit dem Preis gedenkt die Heinrich-Böll-Stiftung zugleich Anne Kleins (1950 - 2011), die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte.

In diesem Jahr ging der Preis bei der feierlichen Übergabe am 01. März 2019 in Berlin an gleich drei Frauen: Kristina Hänel, Natascha Nicklaus, Nora Szász. Alle drei sind Ärztinnen und stehen „stellvertretend für alle Mitstreiterinnen“ im Kampf „für das Recht aller Frauen und Ärzt/innen“ zur Information über Schwangerschaftsabbrüche, so die Stiftung.

Kristina Hänel ist Allgemeinmedizinerin in Gießen und im vergangenen Jahr durch die gegen sie erhobene Anklage und Verurteilung wegen Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft (damals ein Verstoß gegen § 219a StGB) bekannt geworden. Sie ist heute Mitglied im Arbeitskreis Frauengesundheit, Notärztin im Rettungsdienst und Mitgründerin eines Vereins gegen sexuellen Missbrauch von Mädchen.

Natascha Nicklaus führt zusammen mit der dritten Preisträgerin, Nora Szász, eine gynäkologische Gemeinschaftspraxis in Kassel. Auch gegen sie beide wurde Anklage erhoben, weil sie auf ihrer Website angeben, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen. Der geplante Prozesstermin im Januar wurde wegen der politischen Diskussionen um eine Änderung des Paragraphen 219a verschoben.
Nicklaus ist darüber hinaus Gründerin der Gruppe „Lesben im Gesundheitswesen“, leitet Selbstverteidigungskurse und arbeitet beim Notruf für vergewaltigte FrauenLesbenMädchen.

Nora Szász ist Hebamme und Ärztin in der Gemeinschaftspraxis mit Natascha Nicklaus. Sie gründete im Studium eigeninitiativ eine Frauengruppe und wurde damals wegen Verleumdung angeklagt und freigesprochen, weil sie sich gegen die sexuellen Übergriffe eines Gynäkologieprofessors gegen Studentinnen wehrt.

Alle drei sind sich einig: Die gerade beschlossene Änderung des Paragraphen 219a ist viel zu wenig.

Fachstelle Frauen und Beruf
Die Spinnen - Wir ziehen um!

Adresse und Anfahrt Fachstelle Frauen und Beruf - Die Spinnen

Offene Sprechstunde der Flüchtlingsberatung

Frauensprechstunde

Jeden Montag 12:00 – 14:00 Uhr
Niederstraße 12-16, 45141 Essen
Ansprechpartnerinnen: Luna Mreish, Helena Carranza-Kluhs
cse gGmbH Caritasverband Stadt Essen e.V. und Sozialdienst katholischer Frauen Essen-Mitte e.V.

Mehr Infomaterialien hier zum Download:
Flyer Frauensprechstunde (PDF 541 KB)

Hilfetelefon für Schwangere in Not

Schwanger und die Welt steht Kopf?

Egal, welche Fragen oder Ängste Sie bewegen: Sie erhalten Hilfe. Anonym und sicher. Am Hilfetelefon sind erfahrene Beraterinnen rund um die Uhr für Sie da. Kostenlos, barrierefrei, mehrsprachig. Hier erfahren Sie auch mehr über Hilfeangebote in Ihrer Nähe.
Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 40 40 020
Internet: www.schwanger-und-viele-fragen.de

Helpline for Pregnant and in need

Pregnant and your world’s upside down?

We’ll help you. Anonymously and reliably. We’re at the other end of the helpline for you, 24/7. Free, without barriers, in various languages. You can also find out more about the support available near you.
„Pregnant and in need” support hotline: 0800 40 40 020
Internet: www.schwanger-und-viele-fragen.de

(Ein-) Leben in Essen

Der Verein zur interkulturellen Beratung und Betreuung im Gesundheitsbereich von Essen und dem Ruhrgebiet e.V. kurz VIBB Essen e.V. bietet Frauen mit Fluchterfahren Integrationshilfe, Beratung und Unterstützung kostenfrei an.

Informationsflyer zum Download:

Einleben-in-Essen2016 (PDF 172KB)

Afrikanerin trägt Schalen auf dem Kopf

VAMV Informationen für Einelternfamilien

Broschüre und Newsletter

Inhalt
  • Der Umgang mit Zeit: Strategien für mehr Gelassenheit
  • Aufruf: Jedes Kind ist gleich viel wert!
  • Politik Der neue Mindestunterhalt
  • Presse: Anhörung im Bundestag zu Alleinerziehenden
  • Politik: Wenn Verfahren in Kindschaftssachen zu lange dauern – keine Schnelligkeit um jeden Preis
  • Service: Doku „Alterssicherung in Einelterfamilien“
  • Erinnerung an Helga Götting
  • Bücher: Alles Familie, oder?
  • Erinnerung an Theodor Junker-Kempchen
  • Service: Tipps und Informationen
  • Politik: SGB II: VAMV verhindert Kürzung und fordert Umgangspauschale

Hier zum Download: Einelternfamilien-Info (PDF 890KB)

Flüchtlingsfrauen

Frauen und Mädchen, insbesondere allein Geflohene sind in besonderem Maß schutzbedürftig.

Mehr zur Situation:
Flüchtlingsfrauen

Weitere Informationen der BAG kommunaler Frauenbüros:
Offener Brief zur Situation weiblicher Flüchtlinge der BAG kommunaler Frauenbüros
Zum Sondernewsletter der BAG kommunaler Frauenbüros

kleines Mädchen schaut fragend in die Kamera

„Zwischen Traum und Wirklichkeit“

Ein Projekt zu Teenagerbeziehungen, Respekt und Gewalt
mit SchülerInnen des Leibniz-Gymnasiums Essen

Nicht wenige Jugendliche erleben in ihren ersten Beziehungen verbale, körperliche oder sexuelle Grenzverletzungen. Das Projekt „Zwischen Traum und Wirklichkeit“, durchgeführt vom AWO Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Essen und dem Leibniz-Gymnasium, möchte Jugendliche für das Thema sensibilisieren, damit sie Warnsignale in ihren Beziehungen erkennen und sich Unterstützung holen können. Der Flyer„Und das soll Liebe sein?“ gibt Jugendlichen Denkanstöße und Infos zum Thema.

Flyer hier zum Download: Leporello "Und das soll Liebe sein"

Informationen hier zum Download: Projektbericht

Karte mit grauer Schrift Und-das-soll-Liebe-sein auf rotem Herz

Aktions-Postkarte „Mir.fehlt.was“

Mir.Fehlt.Was. – Kampagne gegen Altersarmut bei Frauen
Mit einer Postkartenaktion startet die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros eine Kampagne, mit der sie auf das Thema Altersarmut bei Frauen hinweisen will.

Mehr: www.she-works.de

Aktionspostkarte

Pressemitteilung VAMV NRW

Familienpaket vom Finanzminister:
Für Alleinerziehende nur heiße Luft

Nach heutigen Medienberichten will Bundesfinanzminister Schäuble die überfällige Erhöhung des steuerlichen Entlastungsbetrags für Alleinerziehende nicht umsetzen.
Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter fordert die Regierung auf, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und den Entlastungsbetrag endlich deutlich zu erhöhen. Dieser stagniert seit 12 Jahren.

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen – kostenlose Rufnummer 08000 116 016

Wen erreiche ich, wenn ich beim Hilfetelefon anrufe? Wie sieht die Beratung aus? Was ist das Besondere am Hilfetelefon?
Diese und viele andere Fragen beantwortet jetzt der neue Kurzfilm des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“, der Interessierten das Beratungsangebot näher bringt. Im Interview erklären Petra Söchting, Leiterin des Hilfetelefons und Fachbereichsleiterin Christine Weyh das Angebot und die Arbeitsweise der 24-Stunden-Beratung. Dazu gehören zum Beispiel die hohen Sicherheitsstandards bei der Online-Beratung, die Nutzerinnen die Möglichkeit bieten, die Webseite jederzeit mit nur einem Klick wieder schnell und sicher zu verlassen.

Hilfetelefon

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" weitet Online-Beratung aus. Der neue Sofort-Chat - einfach und direkt.

Weitere Infos hier zum Download:
Pressemitteilung "Sofort-Chat"

Die verratene Generation

Die Absicherung im Alter ist ein hochaktuelles und brisantes Thema. Die Renten vieler Frauen werden ziemlich gering ausfallen, trotz Erwerbstätigkeit. Kristina Vaillant und Christina Bylow haben sich mit genau dieser Problematik in ihrem Buch „Die verratene Generation. Was wir den Frauen in der Lebensmitte zumuten“ auseinander gesetzt.

Ein Auszug aus dem Kapitel „Die Rentenfalle“ ist in der Ausgabe 04/2014 der Zeitschrift FrauenRat abgedruckt.
Informationen hier zum Download: Rentenfalle

Mehr: www.frauenrat.de

Christina Bylow, geboren 1962, arbeitet als freie Journalistin und schreibt für anerkannte Printmedien in Deutschland.
Kristina Vaillant, geboren 1964, arbeitet als freie Journalistin und schreibt über Themen aus Wissenschaft und Forschung.

„Die verratene Generation". Was wir den Frauen in der Lebensmitte zumuten

Kristina Vaillant hat für den „frau&arbeit blog“ ein Interview zum Thema Frau und Rente gegeben, in der sie über Hintergründe, Fehler der Politik, aber auch über Chancen berichtet.

Link zum Interview: blog.frau-und-arbeit.at

Informationen zum Buch
Christina Bylow und Kristina Vaillant (2014): „Die verratene Generation. Was wir den Frauen in der Lebensmitte zumuten“, erschienen im Pattloch Verlag, Verlagsgruppe Droemer-Knaur, München
256 Seiten, Klappenbroschur HC € 16,99 (D), E-Book € 14,99.

Link zum Buch: www.droemer-knaur.de

Christina Bylow Kristina Vaillant
Christina Bylow und Kristina Vaillant
Fotos: Christel Kuke

Buchcover Die verratene Generation

Unterstützung bei der Pflegedienstsuche

Die Bertelsmann Stiftung und die Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen bieten mit ihrem gemeinsames Projekt, dem Internetportal „Weisse – Liste“ Unterstützung bei der Suche nach einem Arzt, Krankenhaus, Pflegediensten und Pflegeheimen an. Mit Hilfe eines Pflegeplaners können die eigenen Kosten für ambulante Pflegedienstleistungen berechnet und ein persönlicher Wochenplan erstellt werden. Die Suche ist kosten- und werbefrei.

Auch in öffentlichen Unternehmen sind Frauen in Führungspositionen nicht gleichberechtigt vertreten.

Das zeigt der Public Women-on-Board Index, den Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 2.7.2014 gemeinsam mit der Präsidentin der Initiative "Frauen in die Aufsichtsräte e. V." (FidAR), Monika Schulz-Strelow, vorgestellt hat.
Der Public WoB-Index wird zum ersten Mal veröffentlicht. Der Index misst und dokumentiert den Frauenanteil in TOP-Führungspositionen der 225 größten Unternehmen, an denen Bund, Länder oder Gemeinden mehrheitlich beteiligt sind.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie /Flexible Unterstützung für Eltern

Das Service-Portal „Familienwegweiser“

Zufrieden im Beruf und genug Zeit für die Familie: In diesem berechtigten Wunsch möchte die Bundesregierung Eltern mit kleinen Kindern noch stärker unterstützen.
Das Service-Portal "Familienwegweiser" des Bundesfamilienministeriums informiert Eltern schnell und detailliert über die zahlreichen staatlichen Leistungen für Familien. www.familien-wegweiser.de

Bildungsberatung in Essen

Die aktuelle Broschüre stellt dar, welche Institutionen und welche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Essen jeweils zu welchen Bildungsthemen Auskunft geben können.

Es finden sich

  • Ein Überblick über die Institutionen und ist nach Bildungs(beratungs)bereichen
  • Die Anbieter mit ihren speziellen Themen (z. B. Migrations- oder Erwerbslosenberatung) und Zielgruppen
  • Weitere angrenzende Beratungsbereiche
  • Ein nach Zielgruppen sortierter Überblick zu Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprogrammen für Bildung und Weiterbildung
  • Links und Leitfäden für nähere Informationen
  • Datenbanken, Internetseiten und Downloads zu verschiedenen Bildungs- und Weiterbildungsthemen
  • Eine Übersicht über die einzelnen Institutionen mit ihren Beratungsthemen und Zielgruppen.
Broschüre Bildungsberatung

Neue Übersicht über bundesweite Hilfsangebote für Obdachlose und Frauen in Not

Immer mehr arme oder von Armut bedrohte Menschen leben in Deutschland. Dazu explodieren die Mieten in den Städten. Steigende Wohnungs- und Obdachlosigkeit sind die Folge. Häufig sind Frauen besonders hart davon betroffen. Eine aktualisierte Übersicht über Hilfsangebote liefert die „Obdachlosenhilfe Die Brücke e.V.“ mit den Neuauflagen der Netzwerkbroschüren für Berlin und Köln sowie dem Internetportal das bundesweit über Anlaufstellen für Frauen in Not informiert.

Zur Internetseite: www.homeless-online.de/

logo-homeless

Aktualisierter Essener Migrationswegweiser

Der aktualisierte Essener Migrationswegweiser steht ab sofort als online-Version zur Verfügung.
Eine Druckausgabe wird es leider nicht geben. Er informiert in sieben Sprachen über die Sprach- und Kulturkompetenzen in den Essener Gesundheitseinrichtungen und erleichtert die Beratung und Weiterleitung von Patienten, Kunden und Klienten.

3. Atlas zur Gleichstellung

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat den 3. Atlas zur Gleichstellung veröffentlicht. Dieser dokumentiert die regionalen Unterschiede zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland.